Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: 16. April 2026 — Version 1.0

§ 1 Geltungsbereich und Vertragspartner

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB”) regeln das Vertragsverhältnis zwischen

Niklas Kreyenhagen – SKALR, Einzelunternehmen, Auf den Höfften 32, 49434 Neuenkirchen-Vörden, Deutschland (nachfolgend „Anbieter” oder „SKALR”)

und dem Kunden (nachfolgend „Kunde” oder „Partner”) über die Nutzung der unter skalr.app (sowie zugehöriger Subdomains) bereitgestellten SaaS-Dienste.

(2) Das Angebot des Anbieters richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Ein Vertragsschluss mit Verbrauchern (§ 13 BGB) ist ausgeschlossen. Mit der Registrierung bestätigt der Kunde, dass er als Unternehmer handelt.

(3) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

(4) Maßgeblich ist die jeweils bei Vertragsschluss gültige Fassung dieser AGB.

§ 2 Vertragsgegenstand und Leistungsbeschreibung

(1) Der Anbieter stellt dem Kunden über das Internet als Software-as-a-Service (SaaS) eine Plattform zur Verfügung, die je nach gebuchtem Tarif folgende Module umfasst (nachfolgend zusammen „Leistungen”):

  • Voice-Agent: KI-gestützte Telefon-Rezeption mit deutschen Stimmen, Anrufannahme, Qualifizierung, Terminbuchung.
  • Chatbot-Widget: Einbettbares Chat-Widget für Websites, AI-basierte Antworten.
  • Lead-Finder: Recherche öffentlich verfügbarer Unternehmensdaten (Google Maps / Outscraper) zur Lead-Generierung.
  • Booking-System: Terminverwaltung inklusive Calendly-Integration für Endkunden des Partners.
  • Website-Builder: Erstellung und Hosting einfacher Websites für Endkunden des Partners.
  • Endkunden-Portal: White-Label-Zugang für die Endkunden des Partners.
  • Affiliate-Programm: Provisionsbasierte Vermittlung weiterer Partner (siehe § 11).

(2) Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem bei Vertragsschluss gewählten Tarif sowie den auf der Plattform veröffentlichten Leistungsbeschreibungen.

(3) Hinweis zum Charakter KI-generierter Ausgaben: Antworten des Voice-Agents und des Chatbots sowie vom Lead-Finder gelieferte Daten basieren auf generativen KI-Modellen Dritter (u.a. Anthropic, OpenAI) bzw. auf automatisierter Datenerhebung. Ausgaben können fehlerhaft, unvollständig oder missverständlich sein. Der Anbieter übernimmt keine Gewähr für inhaltliche Richtigkeit, Vollständigkeit oder rechtliche Zulässigkeit der KI-Ausgaben im Einzelfall. Der Kunde trägt die Verantwortung für den Einsatz der KI-Systeme im eigenen Geschäftsbetrieb, insbesondere für eine dem EU-AI-Act konforme Nutzung.

(4) Der Anbieter ist berechtigt, die Leistungen zu verändern, weiterzuentwickeln oder einzelne Funktionen durch gleichwertige zu ersetzen, soweit die Zumutbarkeit des Vertrags für den Kunden gewahrt bleibt.

§ 3 Vertragsschluss, Registrierung und Account

(1) Die Darstellung der Leistungen auf der Plattform stellt kein bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots.

(2) Mit Abschluss der Registrierung, Auswahl eines Tarifs und Abschluss des Zahlungsvorgangs gibt der Kunde ein verbindliches Angebot auf Abschluss eines Nutzungsvertrags ab. Der Vertrag kommt durch Freischaltung des Accounts oder durch die erste Bereitstellung der Leistung durch den Anbieter zustande.

(3) Der Kunde ist verpflichtet, bei der Registrierung wahrheitsgemäße und vollständige Angaben zu machen und diese bei Änderungen unverzüglich zu aktualisieren.

(4) Zugangsdaten sind vertraulich zu behandeln. Der Kunde haftet für sämtliche Aktivitäten, die über seinen Account durchgeführt werden, sofern er die missbräuchliche Nutzung zu vertreten hat.

(5) Pro juristischer bzw. natürlicher Person ist grundsätzlich nur ein Account zulässig. Der Anbieter behält sich vor, Mehrfachregistrierungen zu sperren.

§ 4 Preise, Vergütung und Zahlungsbedingungen

(1) Die Vergütung richtet sich nach dem bei Vertragsschluss gewählten Tarif. Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung auf der Plattform veröffentlichten Preise.

(2) Alle Preise verstehen sich — sofern nicht anders ausgewiesen — in Euro zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer. Bei Leistungen an Unternehmer im EU-Ausland gilt das Reverse-Charge-Verfahren.

(3) Das Preismodell kann folgende Komponenten umfassen:

  • eine monatliche Grundgebühr je Tarif (Subscription),
  • nutzungsabhängige Entgelte (z.B. pro Telefon-Minute, pro Lead, pro Chat-Nachricht),
  • Entgelte für gebuchte Rufnummern (derzeit 15,00 € netto / Monat / Rufnummer),
  • optionale Zusatzleistungen.

(4) Nutzungsabhängige Entgelte werden über das Wallet-System des Kunden abgerechnet (siehe § 5). Die monatliche Grundgebühr wird im Voraus für den jeweiligen Abrechnungszeitraum über den Zahlungsdienstleister Stripe eingezogen.

(5) Der Kunde ermächtigt den Anbieter, fällige Beträge über die hinterlegte Zahlungsmethode einzuziehen. Kommt der Kunde mit einer Zahlung in Verzug, ist der Anbieter berechtigt, die Leistungen bis zur vollständigen Begleichung auszusetzen und die gesetzlichen Verzugszinsen geltend zu machen.

(6) Preisanpassungen: Der Anbieter behält sich vor, die Preise mit einer Ankündigungsfrist von mindestens sechs (6) Wochen zum Ende eines Abrechnungszeitraums zu ändern. Der Kunde hat im Fall einer Preiserhöhung ein Sonderkündigungsrecht zum Wirksamkeitsdatum der Änderung. Bestehende Early-Access-Konditionen (Grandfathering) bleiben hiervon unberührt, solange der Kunde keine Kündigung ausspricht und keine Tarif-Downgrades vornimmt.

§ 5 Wallet-System und Auto-Aufladung

(1) Nutzungsabhängige Entgelte (Leads, Telefonminuten, Chatnachrichten, KI-Tokenverbrauch u.a.) werden in Echtzeit gegen ein Prepaid-Guthaben (nachfolgend „Wallet”) verrechnet.

(2) Der Kunde kann das Wallet jederzeit durch Einzahlung aufladen. Einzahlungen sind nicht erstattungsfähig, soweit gesetzlich zulässig. Nach Beendigung des Vertrags verfällt ein verbleibendes Guthaben zwölf (12) Monate nach Vertragsende, sofern der Kunde nicht vorher eine Auszahlung verlangt; eine Auszahlung erfolgt nur, wenn das verbliebene Guthaben 10,00 € übersteigt und unter Abzug angemessener Transaktionskosten.

(3) Bei Unterschreiten eines vom Kunden definierten Schwellenwerts kann das Wallet automatisch über die hinterlegte Zahlungsmethode aufgeladen werden (Auto-Aufladung). Der Kunde kann diese Funktion jederzeit im Dashboard deaktivieren. Fehlgeschlagene Auto-Aufladungen werden per E-Mail mitgeteilt.

(4) Ist das Wallet leer und schlägt eine Auto-Aufladung fehl, ist der Anbieter berechtigt, nutzungsabhängige Leistungen (insbesondere Anrufannahme, Lead-Kauf, Chat-Antworten) bis zur erneuten Aufladung auszusetzen. Ein negativer Wallet-Saldo ist ausgeschlossen.

§ 6 Pflichten und Obliegenheiten des Kunden

(1) Der Kunde ist für sämtliche über seinen Account erzeugten, eingestellten und übermittelten Inhalte, Prompts, Agent-Konfigurationen und Endkunden-Daten verantwortlich („Kundeninhalte”).

(2) Der Kunde verpflichtet sich, die Leistungen nicht zu nutzen für:

  • rechtswidrige, sitten- oder wettbewerbswidrige Zwecke,
  • unerlaubte Telefonwerbung (§ 7 UWG) oder Spam,
  • automatisierte Massenanrufe oder -nachrichten ohne vorherige Einwilligung,
  • irreführende Angaben über die KI-Natur des Agenten gegenüber Anrufern (Transparenzpflicht),
  • Inhalte, die Urheber-, Marken- oder Persönlichkeitsrechte Dritter verletzen,
  • Hochrisiko-Anwendungsfälle im Sinne des EU-AI-Acts ohne vorherige schriftliche Abstimmung mit dem Anbieter,
  • das Training eigener oder fremder KI-Modelle mit den vom Anbieter bereitgestellten Ausgaben, soweit dies die Geschäftsbedingungen der Subunternehmer des Anbieters (insbesondere Anthropic, OpenAI) verletzt.

(3) Der Kunde ist eigenverantwortlich dafür zuständig, Anrufer und Endkunden DSGVO-konform über den Einsatz eines KI-Sprachagenten, die Aufzeichnung von Gesprächen sowie die Verarbeitung personenbezogener Daten zu informieren und — soweit erforderlich — deren Einwilligung einzuholen.

(4) Der Kunde stellt dem Anbieter eine zustell- und abrufbare E-Mail-Adresse zur Verfügung und ist verpflichtet, Mitteilungen des Anbieters unter dieser Adresse zur Kenntnis zu nehmen.

(5) Der Kunde stellt den Anbieter auf erstes Anfordern von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die auf einer Verletzung der vorstehenden Pflichten durch den Kunden beruhen, einschließlich der Kosten angemessener Rechtsverteidigung.

§ 7 Vertragslaufzeit und Kündigung

(1) Der Vertrag läuft, soweit bei Vertragsschluss nichts Abweichendes vereinbart ist, auf unbestimmte Zeit mit einem monatlichen Abrechnungszeitraum.

(2) Der Vertrag kann vom Kunden jederzeit mit einer Frist von sieben (7) Tagen zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums ordentlich gekündigt werden. Die Kündigung kann im Dashboard oder per E-Mail an support@skalr.app erklärt werden.

(3) Der Anbieter kann den Vertrag mit einer Frist von einem (1) Monat zum Ende eines Abrechnungszeitraums kündigen.

(4) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund für den Anbieter liegt insbesondere vor bei:

  • erheblichem Verstoß gegen § 6,
  • Zahlungsverzug trotz Mahnung,
  • Insolvenz oder Zahlungsunfähigkeit des Kunden,
  • Missbrauch der Leistungen zum Schaden Dritter oder des Anbieters.

(5) Nach Vertragsende werden die Leistungen eingestellt und der Account gesperrt. Kundendaten werden entsprechend der Regelungen in der Datenschutzerklärung und dem Auftragsverarbeitungsvertrag behandelt.

§ 8 Verfügbarkeit und Wartung

(1) Der Anbieter stellt die Leistungen im Rahmen einer angestrebten Verfügbarkeit von 99% im Monatsmittel bereit, gemessen am Übergabepunkt des Rechenzentrums. Eine darüber hinausgehende Verfügbarkeit (SLA) wird nur vereinbart, wenn dies ausdrücklich schriftlich erfolgt.

(2) Ausgenommen von der Verfügbarkeit sind:

  • angekündigte Wartungsarbeiten,
  • Störungen, die außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters liegen (insbesondere höhere Gewalt, Ausfälle von Subunternehmern wie Twilio, Retell, Anthropic, OpenAI, Stripe, Supabase, Vercel),
  • vom Kunden zu vertretende Beeinträchtigungen.

(3) Der Anbieter informiert über planbare Wartungsarbeiten angemessen im Voraus; notfallbedingte Eingriffe sind jederzeit zulässig.

§ 9 Subunternehmer und Auftragsverarbeitung

(1) Der Anbieter setzt zur Erbringung der Leistungen Subunternehmer ein, insbesondere:

  • Infrastruktur/Hosting: Vercel Inc., Supabase Inc.
  • Telefonie: Twilio Ireland Limited, Retell AI Inc.
  • KI-Modelle: Anthropic PBC, OpenAI OpCo, LLC.
  • Zahlungsabwicklung: Stripe Payments Europe, Ltd.
  • E-Mail-Versand: Resend, Inc.
  • Kalender-Integration: Calendly, LLC.
  • Lead-Recherche: Outscraper Ltd.
  • Monitoring: Sentry (Functional Software, Inc.).

(2) Soweit der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, wird ein Auftragsverarbeitungsvertrag gemäß Art. 28 DSGVO geschlossen. Die jeweils aktuelle Fassung wird dem Kunden auf Anforderung zur Verfügung gestellt bzw. ist im Account einsehbar.

(3) Der Kunde stimmt der Einschaltung der vorstehend genannten Subunternehmer ausdrücklich zu. Der Anbieter informiert über den Wechsel oder die Hinzunahme weiterer Subunternehmer mit angemessener Vorlaufzeit und räumt dem Kunden ein Widerspruchsrecht aus wichtigem Grund ein.

§ 10 Haftung und Haftungsbeschränkung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachte Schäden und nach dem Produkthaftungsgesetz.

(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) haftet der Anbieter nur auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Die Haftung ist in diesen Fällen je Schadensfall auf den Betrag der vom Kunden in den letzten zwölf (12) Monaten vor Schadenseintritt an den Anbieter gezahlten Entgelte begrenzt, höchstens jedoch auf 5.000,00 € je Schadensfall.

(3) Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.

(4) Eine verschuldensunabhängige Haftung des Anbieters für anfängliche Mängel nach § 536a Abs. 1 Alt. 1 BGB wird ausgeschlossen.

(5) Besonderer Haftungsausschluss für KI-Ausgaben: Der Anbieter haftet nicht für Schäden, die aus inhaltlich unzutreffenden, unvollständigen oder missverständlichen Ausgaben der KI-Systeme resultieren, sofern den Anbieter keine grobe Fahrlässigkeit trifft. Dem Kunden obliegt die Kontrolle der KI-Ausgaben vor geschäftskritischer Verwendung.

(6) Keine Gewähr für Lead-Qualität oder Konversion: Der Anbieter schuldet die technische Bereitstellung der Leistungen, nicht jedoch einen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg (z.B. Anzahl qualifizierter Termine, Abschlussquote, Umsatzsteigerung).

(7) Die Haftungsbeschränkungen gelten sinngemäß auch für die Erfüllungs- und Verrichtungsgehilfen des Anbieters.

§ 11 Affiliate-Programm

(1) Der Anbieter betreibt ein Partner-/Affiliate-Programm über den Dienstleister Rewardful. Teilnahmebedingungen und Provisionshöhe ergeben sich aus den separaten Affiliate-Bedingungen auf skalr.app/affiliates.

(2) Der Provisionsanspruch entsteht erst mit tatsächlichem Zahlungseingang beim Anbieter. Bei Rückerstattung oder Chargeback entfällt der Provisionsanspruch rückwirkend.

(3) Unzulässig sind insbesondere: Self-Referrals, irreführende Werbung, markenrechtsverletzende Keyword-Werbung, Spam sowie jede Form von Cookie-Stuffing. Verstöße führen zum sofortigen Ausschluss aus dem Programm und zum Verfall offener Provisionen.

§ 12 Nutzungsrechte und Content

(1) Der Anbieter räumt dem Kunden für die Vertragslaufzeit ein nicht ausschließliches, nicht übertragbares Recht zur bestimmungsgemäßen Nutzung der Leistungen ein.

(2) An den Kundeninhalten (Prompts, Agent-Konfigurationen, Anruftranskripten, hochgeladenen Dokumenten, Website-Inhalten) verbleiben sämtliche Rechte beim Kunden. Der Kunde räumt dem Anbieter ein einfaches, zeitlich auf die Vertragsdauer und den Zweck der Leistungserbringung beschränktes Recht zur Verarbeitung dieser Inhalte ein.

(3) Der Anbieter ist berechtigt, anonymisierte oder aggregierte Nutzungsdaten zur Verbesserung der Plattform, zur Qualitätssicherung und zu statistischen Zwecken zu verwenden. Personenbezogene Daten werden hiervon nicht erfasst.

(4) Der Kunde darf die Plattform unter eigener Marke (White-Label) gegenüber seinen Endkunden einsetzen, soweit der gewählte Tarif dies vorsieht.

§ 13 Beta-, Test- und Early-Access-Leistungen

(1) Einzelne Funktionen können als Beta-, Test- oder Early-Access-Version gekennzeichnet bereitgestellt werden. Für diese Funktionen gilt eine eingeschränkte Gewährleistung; sie werden „as is” zur Verfügung gestellt.

(2) Der Anbieter ist berechtigt, Beta-Leistungen jederzeit einzustellen, zu ändern oder in eine kostenpflichtige Regelleistung zu überführen.

(3) Kunden, die vor offiziellem Marktstart Vertragspartner wurden („Early-Access-Partner”), behalten die bei Vertragsschluss vereinbarten Konditionen, solange sie das Abonnement ununterbrochen fortführen und keine Tarif-Downgrades vornehmen (Grandfathering).

§ 14 Geheimhaltung

(1) Die Parteien verpflichten sich, alle ihnen im Rahmen der Vertragsdurchführung bekannt gewordenen vertraulichen Informationen der jeweils anderen Partei geheim zu halten und nur für Zwecke des Vertrags zu verwenden. Die Verpflichtung besteht auch nach Vertragsende für einen Zeitraum von drei (3) Jahren fort.

(2) Nicht erfasst sind Informationen, die öffentlich bekannt sind, die die Partei bereits vor Mitteilung kannte oder die ihr rechtmäßig von Dritten ohne Vertraulichkeitsverpflichtung mitgeteilt wurden.

§ 15 Änderungen dieser AGB

(1) Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft anzupassen, soweit dies aus triftigen Gründen (insbesondere Änderungen der Rechtslage, höchstrichterlicher Rechtsprechung, technischer Rahmenbedingungen oder Leistungsänderungen) erforderlich ist und den Kunden nicht unangemessen benachteiligt.

(2) Die geplanten Änderungen werden dem Kunden mindestens sechs (6) Wochen vor Inkrafttreten per E-Mail mitgeteilt. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb dieser Frist, gelten die Änderungen als angenommen. Auf diese Folge wird der Kunde in der Mitteilung gesondert hingewiesen.

(3) Im Fall eines fristgerechten Widerspruchs besteht das Vertragsverhältnis zu den bisherigen Bedingungen fort. Der Anbieter behält sich in diesem Fall das Recht zur ordentlichen Kündigung nach § 7 Abs. 3 vor.

§ 16 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(2) Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist — soweit gesetzlich zulässig — der Sitz des Anbieters. Der Anbieter ist berechtigt, den Kunden auch an dessen allgemeinem Gerichtsstand zu verklagen.

(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon nicht berührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt diejenige wirksame Regelung als vereinbart, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt. Gleiches gilt im Fall einer Regelungslücke.

(4) Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrags bedürfen der Textform. Dies gilt auch für die Aufhebung dieses Textformerfordernisses.

(5) Der Anbieter ist nicht bereit oder verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

Hinweis

Diese AGB richten sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB. Eine individuelle rechtliche Prüfung im Einzelfall wird empfohlen. Bei Fragen zu diesen Bedingungen wenden Sie sich bitte an support@skalr.app.